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Grenzen verschieben

H1 und H9

Zwei Modelle erregen auf der Baselworld ob ihrer avantgardistischen Ausrichtung besonderes Aufsehen – die Haldimann H9 und die H1 von HYT. Könnten sie ihren Namen nach der gleichen Kollektion entspringen, stehen sie doch jeweils für zwei verschiedene Philosophien visionärer Uhrmacherei.



Mit der H9 verabschiedet sich Beat Haldimann weiter von einer zentralen Funktionalität – der Zeitanzeige. Bereits bei der H8 Sculptura verzichtete der Uhrmacher auf jene, stattdessen konnte man auf dem Zifferblatt einzig dem Tourbillon beim Oszillieren zuschauen. Die H9 treibt diese Reduktion nun noch weiter, denn ihr Zifferblatt ist intransparent, dem Betrachter wölbt sich lediglich eine schwarze Fläche entgegen. Dahinter verbirgt sich die Zeitanzeige und Haute Horlogerie der Extraklasse, wie ein fliegendes Tourbillon und drei Federhäuser. Eingebettet ist dieses dem Blick des Publikums entzogene Ensemble in ein Gehäuse aus Platin. Eine mutige Kreation, die Fragen über unser Verhältnis zu Uhr und Zeit aufwirft.


Neue Wege werden auch mit der H1 ausgelotet, welche die Mechanik der Flüssigkeiten in die Uhrmacherei mit einbezieht. Zwei Flüssigkeitsreservoirs ziehen sich wechselseitig zusammen und dehnen sich aus, wodurch sie jeweils Leuchtstoff in eine Kapillarröhre drücken. Dieser rückt mit fortschreitender Stunde vor und bildet somit die Zeitanzeige. Eine Scheibe trennt beide Flüssigkeiten und dient gleichzeitig als Stundenanzeiger. Hinter dieser faszinierenden Anordnung arbeitet ein Handaufzug mit 35 Lagersteinen, zahlreichen Veredelungen und einer Gangreserve von 65 Stunden, deren Status auf dem  Zifferblatt  angezeigt

wird. Für das knapp 49 Millimeter große Gehäuse stehen diverse Materialien zur Verfügung.

Haute Horlogerie in gänzlich verschiedenen Umsetzungen, welche neue Perspektiven für die Uhrmacherei eröffnen. Beide Uhren werden noch bis morgen im Baselworld Palace ausgestellt.  
www.haldimann-horology.ch  |  www.hytwatches.com




Blick zurück nach vorn

Die Trends der Baselworld 2011

Zufrieden präsentierten sich alle Beteiligten nach der Baselworld 2011. Die Organisatoren der weltweit wichtigsten Uhren- und Schmuckmesse freuten sich über einen neuen Besucherrekord, die Aussteller über glänzende Geschäfte und alle, welche die Hallen zahlreich wie nie bevölkerten, über aufregende Premieren. Doluxo stellt die wichtigsten Trends der diesjährigen Messe vor.



Frequenzen und Komplikationen

Im Bereich der technischen Innovationen erregten zwei hierfür hinlänglich bekannte Manufakturen besonderes Aufsehen. Tag Heuer präsentierte erstmals den Mikrotimer Flying 1000 Concept Chronograph und zeigt sich mit diesem weiter im Rausch der Geschwindigkeit. Eines der beiden Herzen des Supersportlers schlägt mit der Frequenz von unglaublichen 3.600.000 Halbschwingungen pro Stunde. Der weltweit erste mechanische Armband-Chronograph mit der Mess- und Anzeigegenauigkeit einer Tausendstelsekunde befindet sich aber noch in der Konzeptphase.
Bereits gänzlich ausgereift ist der Chronograph mit der Referenz 5208 von Patek Philippe, der einmal mehr den führenden Anspruch der Genfer Manufaktur im Segment der komplizierten Uhren unterstreicht. Die Triple Complication mit Minutenrepetition, Eindrücker-Chronograph und ewigem Kalender ist technisch State of the Art, setzt ebenfalls neue Maßstäbe.
Während man dem Mikrotimer seine Hightech-Gene auch von außen deutlich ansieht, bleibt man bei Patek Philippe im Design traditionell eher elegant zurückhaltend. Damit kann man in dieser Preisklasse, wie die diesjährige Messe zeigte, momentan unmöglich falsch liegen.


Design zwischen Klassik und Retro

Einer der augenscheinlichsten Trends der Baselworld 2011 blickt zurück – die Hersteller orientieren sich beim Design an Bewährtem. Hamilton beispielsweise präsentierte mit der Pan Europ ein Modell, das ganz den wilden Siebzigern gewidmet ist: mit solidem Edelstahl-Gehäuse, strahlend blauem Zifferblatt und natürlich braunem Lederarmband. Zu Ehren des 1971 erschienenen Originals ist die Neuauflage (weil es doch so nahe liegt) auf 1971 Modelle limitiert.
Während die Pan Europ auf den Wechsel der Zeit hinweist, steht die Girard-Perregaux 1966 Kleine Sekunde für Zeitlosigkeit. Ihr Design ist weitgehend von den klassischen Taschenuhren der Manufaktur aus dem 19. Jahrhundert inspiriert, welches sich durch eine klare Linienführung auszeichnet und auch heute nicht eine Sekunde gealtert wirkt. Wie wohl auch in zweihundert weiteren Jahren.
Die Hersteller des Hochpreis-Segments setzen weiterhin vermehrt auf klassisches Design. Es gilt, sich von kurzlebigen Trends so fern wie möglich zu halten.


Uhren als Kapitalanlage

Denn eine Rolle spielt bei diesen Fragen auch, dass in Zeiten virtueller Geldströme und nach wie vor wackeliger Finanzmärkte besonderes Interesse an greifbaren Kapitalanlagen besteht. Seien es Edelmetalle, Immobilien oder eben Luxusuhren. Ein Großteil der Zeitmesser dieses Segments ist als Investition in Verbindung mit der Hoffnung auf künftige Wertsteigerung jedoch ungeeignet. Die Gründe dafür sind vielfältig, einer wird von Experten aber immer wieder besonders hervorgehoben: Viele der teuren Uhren unterliegen aktuellen Design-Trends, könnten möglicherweise bereits in wenigen Jahren als Verkörperung einer modischen Sackgasse angesehen werden. Das drückt natürlich den Wiederverkaufswert. Daher ist bei potentiellen Anlegern vor allem der klassische, möglichst zeitlose Stil gefragt, was an den Herstellern selbstredend nicht vorbei gegangen ist.


Die Preise ziehen weiter an

Vor diesem Hintergrund stellt sich bei möglichen Neuinvestitionen die Frage, wie viel Wertsteigerung zukünftig im Luxusuhren-Segment überhaupt noch drin ist. Denn auch dieses Jahr hielt der Trend zu steigenden Preisen bis dato ungebrochen an. Ein insgesamt hohes Niveau ist bereits erreicht. In Basel wurde das vielfach mit gestiegenen Goldpreisen oder dem momentan starken Schweizer Franken begründet. Aber natürlich reizen die Hersteller auch die Möglichkeiten des Marktes aus. Insbesondere in Asien, allen voran in Hongkong und China, stieg die Nachfrage nach Schweizer Luxusuhren auch im vergangenen Jahr deutlich an. Vorerst ist dort ein Ende des Booms nicht abzusehen, während in Deutschland 2010 leichte Absatzrückgänge zu verzeichnen waren. Bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen kommendes Jahr, auf der Baselworld 2012, darstellen. (hg)

(Foto: Baselworld, "Hall of Feelings")  www.baselworld.com



Ice-Watch setzt auf Blau als Trendfarbe



Noch gehen die Meinungen über die Trendfarbe des Sommers auseinander. Manche meinen, dass es in diesem Jahr gar keine gibt. Andere sagen, dass sich Lila hält und von Blau flankiert wird. Und wieder andere setzen gänzlich auf Blau.
Dem belgischen Label Ice-Watch könnte das egal sein, denn es hat Uhren in Blau ebenso im Programm wie Modelle in Lila, Rot, Orange, Gelb oder Grün. Bei Ice Watch ist jedenfalls Blau angesagt und zeigt sich in besonders vielen Variationen: hell oder dunkel, auf der kompletten Uhr vom Zifferblatt über das Gehäuse bis zum Kautschukband. Oder als Rahmen um ein weißes Zifferblatt. Eine weitere Alternative ist der Zeitmesser mit blauem  Zifferblatt und blauer Lünette – bei diesem ist das Gehäuse und Band stahlfarben. Das Spektrum der Designs reicht von modischen Modellen über klassische bis zu einer neuen Chrono-Edition. (hf)




 
Wo kann ich diese Uhren kaufen?
www.ice-watch.com


Die Wurzeln nicht vergessen – 2010 besteht Zenith seit 145 Jahren


Die Zenith New Vintage 1955 in 18 Karat Roségold liegt voll im Trend. Vintage, also Design in Retro-Optik, ist in. Auch Roségold steht um die Weihnachtszeit bei vielen Uhrenunternehmen hoch im Kurs (beispielsweise bei Timex). Der Automatik Chronograph ist eine ultraflache Armbanduhr, die von einem 689 Kaliber mit über 50 Stunden Gangreserve angetrieben wird. Stunden- und Minutenzeiger, eine kleine Sekunde auf sechs Uhr und elf Indizes prägen das strahlenförmig gestaltete, dunkelbraune Zifferblatt der New Vintage 1955. Dem Langzeittrend der limitierten Editionen  (wie bei Jaermann & Stübi, Aerowatch, u.v.m.) schließt sich Zenith ebenfalls an – nur 100 Retro-Uhren werden gehandelt.
Inspirationsquelle der New Vintage 1955 scheint der Klassiker Zenith Original 135 gewesen zu sein (im Bild rechts). Auch sie ist eine sehr flache Uhr. 135 steht für das Kaliber 135. Am 100. Geburtstag des Uhrmacher-Genies Ephrem Jobin Ende November wurde das Kaliber ins Rampenlicht gestellt. Jobin war maßgeblich an dessen Entwicklung beteiligt. Er revolutionierte die bis dato existierende Uhrwerkskonzeption – mithilfe eines großen Federhauses und einer überdimensionierten Unruh verbesserte er die Präzision. Mit Stolz kann Zenith auf beinahe 145 Jahre Geschichte zurückblicken. (ls)

Wo kann ich Zenith kaufen?
www.zenith-watches.com


Motorsport und Umweltschutz

TAG Heuer und Steve McQueen – Startschuss in den Motorsport



Seit 150 Jahren entstehen bei TAG Heuer Uhren mit einzigartiger Messgenauigkeit. Die Präzisionsbesessenheit des Gründers Edouard Heuer geht mit der engen Verbindung zu prestigeträchtigen Sportarten – wie dem Motorsport – einher.
Die Liste der TAG Heuer Testimonials liest sich wie ein Spaziergang durch die Boxengasse: Kimi Räikkönen, Heikki Kovalainen, Sébastien Bourdais, Lewis Hamilton und allen voran die Ikone Steve McQueen. Der Schauspieler war es, der dem Chronograph Monaco Kultstatus verlieh.


TAG Heuer und Leonardo DiCaprio – Eintritt in die Phase Grün



Motorsport und grünes Engagement, wie passt das zusammen? Mit Leonardo DiCaprio ist der Schweizer Uhrenmarke ein höchst anspruchsvoller Markenrepräsentant ins Netz gegangen. Der Hollywood Star engagiert sich seit Jahren für die Umwelt, fährt am liebsten Fahrrad und mit einem Hybridauto zum Gang auf dem roten Teppich. In Kooperation mit DiCaprio entwarf TAG Heuer eine Uhr und einen Fahrplan in eine grünere Zukunft.

Ein Spezialist wird im Hause TAG Heuer ein Konzept für mehr Nachhaltigkeit implementieren. Ein neues Lasersystem spart stündlich 900 Liter Wasser. Isolierende Pflanzen-Dächer und das Abwärme-Energie-Recycling von Produktionsmaschinen sind weitere Beispiele für das grüne Engagement.




Die Umweltschutzorganisationen NRDC (Natural Resources Defense Council) und das internationale Grüne Kreuz profitieren ebenfalls von der Kooperation: Die Einnahmen des Aquaracer 500m Caliber 5 und eine mehrstellige Millionenspende des Schauspielers unterstützen die Arbeit der einflussreichen und effektiven Umweltschutzorganisationen. "Jeden einzelnen Tag leisten sowohl die NRDC als auch das Grüne Kreuz wichtige Arbeit, die Ressourcen unseres Planeten für kommende Generationen zu schützen," begründet DiCaprio seinen Einsatz.




Die mechanische Aquaracer 500m Caliber 5 wurde von dem Oskar-Gewinner co-designt. Die limitierte Armbanduhr ist seit November im Vertrieb. Das Zifferblatt ist in den Versionen NRDC und Green Cross mit dem jeweiligen Logo auf sechs Uhr verziert. Ein Vergrößerungsglas erleichtert das Ablesen des Datums, das auf neun Uhr liegt. 43 mm misst das Gehäuse, das wahlweise von einem dreireihigen Edelstahlband oder einem blauen Gummiband gehalten wird.

TAG Heuer zeigt in den Bereichen Motorsport und Umweltschutz großes Engagement. International bekannte Testimonials sind ein wichtiges Leitmotiv in der 150 jährigen Firmengeschichte von TAG Heuer. (ls)

Wo kann ich Tag Heuer Uhren kaufen?
www.tagheuer.com


Sebastian Vettel – eigene Limited Edition Uhr von Casio


Zu Ehren seines aktuellen Markenbotschafters bringt Casio den limitierten Chronographen EDIFICE EQW-M1000SV-1AER auf den Markt. Im Gegensatz zur regulären Ausführung tritt diese Sonderedition in massivem Edelstahl sowohl beim Gehäuse als auch beim Armband auf. Kombiniert werden farbige Designelemente am Zifferblatt mit einer Multiband 6 Funktechnologie, welche Funksignale in mehreren Ländern empfangen kann. Hinzu kommen bereits bekannte Funktionen wie eine Weltzeituhr, Stoppuhr und natürlich ein automatischer Kalender. Ein besonderes Highlight für Vettel-Fans ist die eingravierte Signatur auf dem Gehäuseboden und die Geschenkverpackung inklusive Autogrammkarte. (sk)


Schlagworte: Casio
Wo kann ich Casio kaufen?
www.casio-europe.com


Prominent präsentiert – Neues von Maurice Lacroix und Casio

Audrey Hepburn für Longines, John Travolta für Breitling, Barbara Becker für Milus – schon lange werden berühmte Gesichter für die Vermarktung von Schmuck- und Uhrenmarken genutzt. Der anhaltende Trend gründet sich auf den Vorteil für das Unternehmen, von der Bekanntheit und dem Image des Prominenten zu profitieren. Maurice Lacroix entschied sich im Frühjahr für den britischen Golfstar Justin Rose als Markenbotschafter, da dieser die Werte der Marke auf einzigartige Weise verkörpere. Justin Rose gilt als beständig, sucht nicht nach gesellschaftlichem Status sondern ist authentisch. Genau diese Authentizität soll er auf die Marke übertragen. Von Zeit zu Zeit gehen die Hersteller einen Schritt weiter und ehren ihre prominenten Werbegesichter mit Sondereditionen. Casio bringt zu Ehren seines aktuellen Markenbotschafters Sebastian Vettel den limitierten Chronographen  EDIFICE EQW-M1000SV-1AER auf den Markt. Im Gegensatz zur regulären Ausführung tritt diese Sonderedition in massivem Edelstahl in Kombination mit farbigen Designelementen auf. Ein besonderes Highlight ist die eingravierte Signatur auf dem Gehäuseboden und die Geschenkverpackung inklusive Autogrammkarte.
So profitieren am Ende auch die Fans. (aö)

www.casio-europe.com; www.mauricelacroix.com


Trend "Weiß" auch bei Baby G

Ein weiteres Modell für die modebewusste Trägerin aus dem Hause Casio – in edlem Weiß und Roségoldton erscheint die Baby G MSG-301C-7BER als ausgereiftes und trendiges Accessoire. Multifunktionalität in Verbindung mit femininen Details wird zum geeigneten Partner der aktiven Frau von heute. Mit einer Weltzeituhr für 48 Städte als besonderem Highlight. (sk)


Schlagworte: Baby-GWo kann ich Casio kaufen?www.baby-g.eu/de

 
 
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Maurice Lacroix CEO Dialog
Martin Bachmann beantwortet Kundenfragen
 
EDELMETALLKURSE (Stand 15.05.2012)
Gold (€/g):43,33
Palladium (€/g):16,25
Platin (€/g):38,15
Silber (€/kg):827,60
Rhodium (€/kg):3730,00

(Preisangaben ohne Gewähr)
 
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